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Besprechungen zu Büchern, Hardware, Software unsd allem, was ich so in die Finger bekomme …

Werbung: Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer

Der Klappentext verheißt mit einem Roadmovie in einer apokalyptischen Welt ggf die Vorstellung eines altbekannten Filmklassikers … Ist dem so?

Cover

Das Cover zieren zwei Gestalten aus der Sicht von hinten, die am Wasser stehend den Mond betrachten. Dies mag Vorgriff sein, auf die Schwere, auf die Probleme, die vor den Protagonisten liegen: Es scheint nicht weiterzugehen. Von daher zeigt selbst ein einzelner Nebelschwaden, dass Spannung in der Luft liegt.

Inhalt und Aufteilung des Buches

Nach einer Kurzvorstellung des Autors und einem Zitat, legt der Autor Sascha Pranschke sofort los, ohne der Geschichte extra Kapitelüberschriften oder gar einen überflüssigen Prolog zu spendieren.

Die Geschichte handelt von zwei Jugendlichen, die nach einer Flutkatastrophe versuchen zu überleben. Dabei hilft eine Bekannte. Doch noch viel mehr stören Fremde den „häuslichen“ Frieden und das Auskommen mit dem kläglichen Einkommen.

Doch sie haben genug Mut, um sich aufzumachen in ein besseres Leben. Sie fassen den Entschluss wegzugehen und ein besseres zu Hause zu finden. Die Richtung ist schnell geklärt und so begleitet der Leser, die Leserin, die beiden auf ihren Abenteuern.

Zielgruppe

Das Buch richtet sich an Jugendliche und jung gebliebene, die es lieben, ein Abenteuer zu begleiten.

Stil

Eher schlicht gehalten werden * – Zeichen als Trenner eingesetzt und Kapitelüberschriften in Pipe-Symbole ( | ) gesetzt. Die Geschichte selbst ist in der Vergangenheitsform und aus dem OFF erzählt. Von daher ist und bleibt der Leser Beobachter, der ab und an Gespräche zwischen den Agierenden verfolgt.

Verständlichkeit

Die einzelnen Kapitel bauen logisch aufeinander auf, die Geschichte ist verständlich und die Handlungen der Personen nachvollziehbar.

Barrierefreiheit

Auch wenn das Cover aufgrund der eingesetzten Schrift nicht als barrierefrei zu bezeichnen ist, so ist die Geschichte selbst ohne Schnörkeleien oder unnötige Verzierungen abgedruckt. Nur wenige kursiv gehaltene Begriffe oder Sätze heben das eine oder andere hervor.

Die Sätze sind kurz genug, um sofort aufgenommen werden zu können, folgen jedoch nicht der „einfachen Sprache“, sodass dem üblichen Lesefluss nichts entgegensteht.

Die Opazität der Seiten entspricht der „Durchscheinbarkeit“ von Seiten anderer Bücher, sodass kein störender Text der vorhergehenden Seite sichtbar ist.

Die Seiten selbst sind griffig, nicht zu dick und nicht zu dünn.

Umfang

223 Seiten,

Qualität

Weder bei der Rechtschreibung noch beim Druck fielen Fehler auf. Ein Lesebändchen optimiert den Lesegenuss. Ansonsten sei auf meine Ausführungen zu „Barrierefreiheit” verwiesen, insgesamt ein „sehr gut!“

Fazit

Ein Buch, dessen tiefgreifende Geschichte sich angenehm spannend erschließt. Die einzelnen Kapitel weisen jeweils eine spannende Episode auf, das Ende überrascht.

Werbung – Rezension zur Webcam 1080P der Firma Pasonomi

Ich werde künftig bei Videokonferenzen leiser schlürfen müssen …

Mein Test zur Webcam 1080P der Firma Pasonomi mit Stativ um 30 €

58|Webcam

Foto Privat von Stefan Wichmann

Ein Kurztest

Verpackung:

Die Verpackung ist sehr klein, aber ausreichend, die Kamera ist im Pappkarton noch einmal selbst eingepackt, um vor Kratzern zu schützen.

Die Abdeckung der Linse ist selbst aufzukleben. Dabei sollte beachtet werden, diese so aufzukleben, dass bei geöffnetem Deckel weder eines der Mikrofone abgedeckt wird, noch die (beleuchteten) Symbole verdeckt werden.

Das Scharnier des Deckels ist ausgeformt, also mit zwei kleinen Zapfen, die in kleinen Aufnahmen gelagert sind und die Schwenkbewegung des Deckels (sofern man die Linse wirklich regelmäßig verschließen sollte) voraussichtlich lange mitmachen werden.

Der Standfuß ist einfach aber funktionell, wobei es problemlos möglich ist, die Kamera bei installiertem Fuß auf dem oberen Rand des Notebookdisplays anzuklemmen. Für noch schmalere Einhängeerfordernisse kann der seitliche Schlitz genutzt werden, der, gemessen mit einer Schiebelehre, das Einklemmen bis max 2 – 2,3 mm ermöglicht.

Die Kamera wird sofort und auch ohne Neustart des Windows-PCs im Gerätemanager angezeigt, die Funktion ist aber erst nach Neustart des PCs gegeben.

Die Funktionen sowohl der Kamera als auch des Mikrofons sind für mich gefühlt besser als mit den im Notebook integrierten Möglichkeiten:

Angesteckt, bei inaktiver Skypenutzung: rote LED leuchtet.

Lautsprecher am Notebook in der Taskleiste abgeschaltet: Mikrofon der Kamera ist aus, was angezeigt wird, da die links neben der Linse angebrachte grüne LED nicht leuchtet.

Wie prüfe ich nun die Kamera?

Ich gehe in die Einstellungen eines sehr bekannten Instant-Messaging-Dienstes für Videokonferenzen, der kostenlos genutzt werden kann.

Ein einfacher Test: Ich halte die Hand einmal vor die Notebookkamera und einmal vor die USB-Kamera:

Die Handlinien werden sehr viel deutlicher von der USB-Kamera erkannt als von der integrierten Kamera.

Das Audiosignal zeigt im Vergleich zu meinem integrierten Notebook-Mikrofon in den Einstellungen des Video-Konferenz-Messenger-Dienstes ca 4 Punkte bei dem erkannten Eingangspegel mehr an, als wenn ich das integrierte Mikrofon nutze. Aber Achtung: Hier ist natürlich die Ausrichtung zu bedenken, trotzdem, auch bei Wegdrehen der Kamera zur Audioquelle war das Signal bei mir besser.

Das sind natürlich alles keine wissenschaftlichen Messungen, aber führt mich hin zu den vergebebenen 5 Punkten!

Werbung – Rezension Interreligiöses lernen

 

59|Buchcover

 

Cover mit Genehmigung des Verlages

Titel: Interreligiöses Lernen

 

Genre: Kösel-Verlag

Autor: Leimgruber, Stephan

 

Verlag: Kösel

 

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3-641-03710-9

 

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Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Um eines vorwegzuschicken: Das Fazit habe ich dreimal umgeschrieben. Ich konnte mich schlicht nicht für eine Hervorhebung entscheiden, so umfassend ist das Werk.

 

Die Vielzahl an Kapiteln zeugt von der Umfassenheit des Themas. Dies möchte ich hier nicht wiederholen. Angesprochen werden Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten, aber eigentlich zeigt es einen Weg für alle auf mit dem Ziel das gegenseitige Verständnis zu fördern und das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und unterschiedlicher Religionen zu fördern.

 

Meine Meinung:

Zugegeben mit etwas spitzen Fingern ging ich schon an das Thema heran: Interreligiöses Lernen – was soll das denn jetzt?

Da ist von Ausländeranteil, von Globalisierungsgegnern, Antiamerikanismus und muslimischen Migrantenmilieu die Rede, davon, dass sich eine bestimmte Völkerbezeichnung als antisemitisches Schimpfwort eingebürgert hat und davon das Jugendliche heutzutage eher selten an negativen Kirchenerfahrungen oder eingetrichterte Moralvorstellungen leiden sondern vielmehr offen seien für neue spirituelle Erfahrungen.

Bemängelt wird die Berichterstattung über Auseinandersetzungen die somit das Schüren eher einseitiger Eindrücke über Religionen. So werde eher über instrumentalisierte Gewaltanschläge und zuwenig über das Friedenspotential der Religionen berichtet.

Damit werde auch die Chance vertan, das Vertrauen in verschiedene Religionen aufzubauen, so ein Eintrag im Buch.

Weiter wird berichtet von der Vorreiterrolle einer Religionsgemeinschaft bei der Neubeurteilung der Weltreligionen, was in die Frage münden könnte, was sich da das Vatikanische Konzil herausnimmt, überhaupt zu beurteilen, doch das ist nicht das Thema des Buches. Eher ist es das Thema Religionsfreiheit mit dem Ziel, das Recht jedes einzelnen zu stärken, frei seinem Gewissen folgen zu dürfen und den Heilswillen Gottes für alle Menschen anzuerkennen, egal welcher Religion.

Das Buch schreibt über veränderte gesellschaftliche und kirchliche Voraussetzungen, Multikulti und neuem Bewusstsein, nutzt teils Begriffe wie kopernikanische Wende und dem Ende des Exklusivismus, möchte aber insgesamt der Konkurrenz der Weltreligionen untereinander begegnen in Zeiten der Globalisierung und Migration und bietet am Ende eines jeden Kapitels eine Zusammenfassung.

Verwiesen wird auf die missverständliche Äußerung des Papstes über den Propheten (2006) und somit indirekt auf die Notwendigkeit des interkulturellen Lernens für eine gedeihliche Zukunft aller Menschen.

 

Was für ein weiter Weg von der Verfolgung der Christen über die Verfolgung anderer durch Christen bis hin zur religiösen Offenheit, die heutzutage von allen eingefordert wird.

 

Bewertung ggf. Begründung:

Das Buch fördert nach meinem Dafürhalten sachlich und neutral das Verständnis für ein besseres Verstehen der Angehörigen anderer Religionen und Kulturen.

Dabei beleuchtet es auch Kennzeichen des Hinduismus, Neohinduismus, nutzt mancherorten Begriffe wie Hermeneutik oder Xenosophie, sodass manches zwar ggf überlesen wird, doch ist der Anhang umfangreich, bietet Materialhinweise für die Schule und den Religionsunterricht, um den Lehrauftrag hin zu mündigem und verantwortlichen Handeln zu erfüllen, der für alle gilt.

 

Fazit:

»Ohne Hintergrundwissen zu Bibel und Koran bleibt die Verständigung eher oberflächlich«, wird im Buch geschrieben, sodass dieser Lehrauftrag wohl für uns alle gilt. Das Buch ist hier ein guter Einstieg.

 

 

Buch

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben, aber teils schwierige Begriffe, etwas schwergewichtige Einleitung.

5 – wow, muss man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

 

4 + 5 (Einschätzung) / 2 (Bewertungspunkte) = 4,5 also 5 Punkte

Werbung Rezension: Bookman

20|ohne Cover

Titel: Bookman – Das ewige Empire

Genre: Steampunk

Zeit: Viktorianisches Zeitalter

Autor: Lavie Tidhar

Illustrator: –

Übersetzer:

Seitenzahl: 424

Verlag:  Piper

Auflage:

Veröffentlichung:

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783492702423

Story: 1

Charakterausarbeitung: 5

Hintergrund: 3

Gesamtbewertung: 2

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Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Cover:

Bunt, Bildgewaltig, sodass schon das Cover fasziniert, der Innenumschlag enthält jedoch den gleichen Inhalt. Farbig, ja, aber mehr auch nicht.

Buchbeschreibung:

Hass. Gelebt durch Anschläge. Der Bookman. Er macht sich Feinde. Beispielsweise als eine Frau stirbt. Es war die Frau von Orphan. Und dieser möchte seine Lucie rächen. Mehr noch: Als er den Bookman stellt, zeigt dieser ihm eine Möglichkeit seine Frau zurückzuholen.


Textauszug:

»Ein Dampfschiff!«, erwiderte Verne, indem er sich den Bart raufte.

Meine Meinung

Etwas verworren die Beschreibung, aber das Genre Steampunk reizte mich, verführte mich zum Kauf und ließ mich mit zunehmender Seitenzahl zäher und langsamer lesen.

Zuviel, zu verworren, diverse Protagonisten bis hin zum Nachfolger der Königsthrones. Zwar ist die Erzählweise interessant, aber dies allein trägt die Story nicht.

Der Autor:

Lavie Tidhar reiste durch die Welt, lebt heute in Laos. Er schreibt Science Fiction und gewann zahlreiche Preise.

Fazit:

Die Sprache ist schön, einfach nur schön, die Story etwas für alle, die einen Mix aus anderen Werken mögen.



Buch

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

4 + 3 (Einschätzung) / 2 (Bewertungspunkte) = 3,5 also 4 Punkte

Werbung – Rezension : Reisen und Abenteuer im Zeppelin

20|ohne Cover

Reisen und Abenteuer im Zeppelin

Kategorien: Buch-Reviews, Fluggeräte

Schlagwörter: Steampunk, Zeppelin

Veröffentlicht: 1955

Seiten: 266

Buchbeschreibung Reisen im Zeppelin, nach Tagebuchaufzeichnungen von Dr. Hugo Eckner ist ein Buch älterer Bauart, nämlich von 1955. Es wurde geschrieben von Erich Hackwitz, der die Erlebnisse von Dr. Hugo Eckener im Interview zusammentrug. Auch wenn Dr. Hugo Eckener noch vor Fertigstellung verstarb, zeigt es viele viele Erleben aus dieser Zeit des Zeppelin. Begonnen mit dem »Närrischen Graf« Herrn Zeppelin, der einfach nicht seine Idee des Zeppelin aufgeben wollte, zeigt dieses Werk nicht nur Erfahrungen…

Textauszug:

… Ich setzte voller Vertrauen in unser Schiff, es entsprach in allen Teilen den Ansprüchen, die gestellt werden mussten: und doch erfüllte mich etwas von dem Gefühl des Hasardeurs, der alles auf eine Karte setzt …

… Mit freudiger Verwunderung nahm Dr. Eckener diese Begrüßung durch den englischen Premier entgegen …

Meine Meinung:

Schon nach Umklappen des Buchdeckels zeigt eine Karte eine Skizze des Altlantischen Ozeans und ein Zeppelin UND eine Reiseroute von 1924. Schon verweilt der Leser, bis er sich durchringt weiterzublättern, vorbei an einem Bild und noch einem, sodass ein Blättern im Buch angesagt ist, zu weiteren Bildern, die das Erleben in Schwarz-Weiß begreifbarer machen und die Phantasy in die Richtung treiben, die der Wahrheit nahe kommen mag. So auch der Text, der interessant geschrieben zum Weiterlesen animiert, sich nachsinnen und begreifen ob der Umstände, Umtribe und Notwebdigkeiten dieser vergangenen Zeit. So sei auf Textausschnitte verwiesen, die eine einstimmung geben mögen.

Und so sind diese Tagebuchaufzeichnungen wirklich hervorragend zu lesen.´und bringen dem Leser »Stürme über dem Atlantik » nahe, vom »Düsteren Ausklang« berichtet und allenthalben den damaligen Pioniergeist in sich trägt. Ich ziehe meinen Hut.

Fazit:

Ein wunderbar zu lesendes Buch, voller Begriffe, die erläutert werden, voller Spannung, so man sich für einen Erfahrungsbericht interessiert.

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

5 Punkte

Werbung – Rezension: Giganten der Lüfte

20|ohne Cover

Titel: Giganten der Lüfte

Autor:

Illustrator:

Übersetzer:

Seitenzahl: 190

Verlag: 

Auflage: 2

Veröffentlichung: 1997

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 3680705954

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Giganten der Lüfte

Zeppeline haben Anfang des 1900 Jahrhunderts die Welt erobert. Vor Entwicklung der Flugzeuge, waren sie DAS Mittel oder besser gesagt die Maschine, die es vermochte Menschen und Material um den Erdball zu senden. Erst oder schon 1937 fand diese Art der Fortbewegung ein Ende. Dieses Buch hier erzählt als Bildband, zeitgenössischen Berichten von der alten Zeit, aber auch von der Auferstehung der Neuen Technologie (Zeppelin NT), die leider wieder verworfen werden musste.

Meine Meinung

Wie sah eigentlich so ein Maybachmotor aus? Und wie eine Schlafkabine?

Da gibt es poetische Luftbilder, Bilder einer Spazierfahrt von 1911, aber auch Informationen über die Amerikafahrt des ZR III von 1924. oder die zeitgenössische Beschreibung der LZ 127 »Graf Zeppelin« von R. v. Brockdorf.

Nicht einzig Bilder, sondern auch Bilder, die alle textlichen Beschreibungen unterstützen und so verdeutlichen.

Zwar ist das Buchformat unhandlich und dies nicht nur im Hinblick auf heutzutage übliche eBookreader, sondern es ist wirklich groß und schwer. Das Format ist etwas größer als DIN A 4, aber dies ist wohl auch vonnöten, um die Skizzen und Bilder gut darzubieten. So mag vielleicht das Bild eines sich rasierenden Fahrgastes auf den ersten Blick unnötig erscheinen, doch zeigt dieses Bild einen Vorläufer eines Elektrorasierers, die Waschschüssel, den Ausschnitt des Herren-Waschraumes, sodass vorstellbar wird, wie die Reise in so einem Schiff vonstattenging.

Auch Gemälde oder ein abgeschossenes Luftschiff sind dargestellt und erzählen die Geschichte der alten Entwicklung, die heutzutage leider nicht mehr weiterentwickelt werden.

In einem extra Kapitel wird der neue Zeppelin NT von 1972 vorgestellt, wobei 1972 die Anfänge, die ersten Ideen zu einer Neuauflage entstanden. Viele Skizzen, Farbfotos runden diesen Bericht ab, wobei natürlich noch der Stand von 1997 enthalten ist, als das Buch entstand.

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

5 Punkte

Werbung – Rezension: Dunkle Halunken

20|ohne Cover

Buch: Dunkle Halunken

Buchbeschreibung / Synopse

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert. Der Vagabund Dodger ist eigentlich dabei sein Einkommen zu sichern und macht sich auf in die Kanalwelt des 19. Jahrhunderts, als ihm ein Überfall in die Quere kommt. Eigentlich ist er nur Beobachter, doch fühlt er sich bemüßigt, zu helfen und einzugreifen. Sie ist schön und reich. Entsprechend wird er teils eher herablassend behandelt. Zu groß ist die Angst, dass er stehlen könne. Doch ihm widerfährt in dem Haus  auch Gutes. So macht er sich auf, den Übeltäter zu stellen. Doch dies hat ungeahnte Folgen und schon bald ist er der Gejagte.


Meine Meinung:

Wer die Geschichten von Terry Pratchett kennt, mag zuerst an die Serie »Scheibenwelt« denken, doch dies hier ist anders. Während ich persönlich eher zögerlich erneut zur Scheibenwelt greifen würde, hat mich dieses Hörbuch voll überzeugt.

Auch als der Autor Hintergrund ins Spiel bringt, ist dies weder verwerflich noch anstrengend, sondern eher bereichernd. Das Sterben des Großvaters ist gefühlvoll und doch nahe genug beschrieben, um mitfühlend seine letzten Züge zu verstehen. Auch dies lässt den Hörer (oder Leser, das Buch ist ja auch erschienen) die Welt von unserem Helden begreifen.

Die Stimme des Vorlesers vermag es die Geschichte herüberzubringen und einem den Schlaf zu rauben.

So habe ich dieses Buch im Rahmen eines Streamingdienstes angehört und eher so nebenbei hören wollen, doch ich blieb dann doch immer länger als ursprünglich geplant dabei.

Fazit: Meine Empfehlung

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

Werbung – Rezension Hörbuch Autorenportraits

Autorenportraits Die große Edition

Autor: Gerd Westphal

Leser: Gerd Westphal

Verlag:  der Hörverlag

Auflage: (2020)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783844534863

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Redaktioneller Hinweis: Das Hörbuch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.


Klassische Literatur  bedingte entsprechende erfolgreiche Schriftsteller der jeweiligen Zeit. Doch wer waren diese Autoren, die es schafften zu ihrer Zeit einen Bekanntheitsgrade zu ergattern, der bis in die heutige Zeit fortwirkt und welche Werke oder Beiträge sind hervorzuheben?

Der Literaturkenner Gerd Westphal stellt entsprechende Hintergrundinformationen, Fakten und Beispiele zu einem Gesamtwerk zusammen, dass er auch gleich in dieser Leseung darbietet.

 

Meine Meinung

Hinter die Kulissen zu schauen kann sehr interessant sein. Dies bedingt aus meiner Sicht gut recherchierter Fakten, anschauliche Beispiele und bei einer Lesung eine gut verständliche, angenehme Stimme, die es vermag zu fesseln.

So ist hier nicht nur das zusammengestellte Werk zu bewerten, sondern auch die Umsetzung in ein hörbares Format.

Zum einen werden Hintergrundinformationen vermittelt, viel mehr aber noch Texte des jeweiligen Autoren vergangener Zeit.


Fazit:

Insgesamt gibt das Werk einen wunderbaren Überblick inklusive Autorenportraits und inklusive Querschnitt durch die Literaturgeschichte, die in Auszügen meisterhaft vorgelesen zeigen, wie Texte zu präsentieren sind.




4 Punkte


Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal




Werbung: Rezension zum Titel: Unter Bombern

Autor: Stefan Mayr

Verlag:  Herausgeber Riva (13. Oktober 2020)

Auflage: (2020)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3742314444

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Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Unter Bombern

Ein Mann, seine Zeit, eine Geschichte

1954. Bern. Die beiden Schlagworte lassen viele aufmerken. Da war was. Was aber wirklich war, das erzählt der Autor Stefan Mayr in seinem Buch über den Fußballer Fritz Walter.

Da geht es um das Kind, den Mann, den Fußballer Fritz Walter. Es geht um seine Hoffnungen, Zurückweisungen und Erfolge. Und es geht im die Schwere der Zeit. Darum, wie der bekannte Joseph (Sepp) Herberger für seine Mannschaft einstand, für die kämpfte in der Zeit der Machtergreifung, der Bomber und der Nachkriegszeit.

Meine Meinung

Von Anfang an reißt dieses Buch den Leser in das Leben dieses Jungen, der auf der Straße doch so gerne mitspielen möchte, erzählt, über seine Jugend, sein Leben auch während der Kriegszeit. Dabei ist es keine bloße Faktensammlung, sondern ein liebenswert lesbarer Bericht, der sich wie ein Roman ließt und wie ein mitreißender »Reisebericht des Lebens« zumindest mir, in Erinnerung bleiben wird.

Bilder in der Mitte des Buches laden zum Verweilen ein und die Zusammenstellung am Ende des Buches, das Quellenverzeichnis ermöglicht sich weiter in diese Zeit einzulesen. Zugegeben, die 7 Seiten »Anmerkungen« am Ende des Buches ließen mich etwas ratlos zurück, aber der Epilog rundet das Werk gekonnt ab!

Fazit:

Was gibt es über einen Fußballer zu erzählen? Was von der dunklen Zeit? Wissen wir nicht schon alles? Und doch birgt dieses Buch über Fritz Walter einen interessanten Abriss über (s)ein Leben, über Hoffnungen, Fakten und Erfolge in einer furchtbaren Zeit.

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

5 Punkte

Werbung – Rezension Wolkenpanther

Autor: Kenneth Oppel

Verlag:  Gulliver

Auflage: (2007)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783407740243

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Wolkenpanther


Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ein Jugendroman? Steampunk? Eine Liebesgeschichte?

Der Kabinenstuart eines Zeppelins ist Hauptfigur der Geschichte, die im Steampunkt-Genre angesiedelt ist und folgerichtig das  Zeppelin mit Hydrium betreibt. Dabei entdeckt er als Ausspäher eines Nachts einen verunfallten Ballon, rettet den Ballonreisenden und stürzt somit ungewollt in sein Abenteuer. Nicht, dass der Ballonreisende ihn in dieses Abenteuer hineinreisst, sondern seine Enkelin, die ein geschlagenes Jahr später auftaucht und immer wieder die Hilfe ebendieses Jungen sucht, um die Aufzeichnungen ihres Großvaters zu beweisen.

Meine Meinung

Das Buch ist der erste Teil eine Trilogie, deren weiteren Werke Wolkenpiraten und Sternenjäger bereits veröffentlicht sind. Autor ist der Schriftsteller der Fledermaus-Trilogie und so nimmt es nicht Wunder, dass Sprachstil und Sprachwitz eine athmosphärische Tiefe erzeugen, die ihresgleichen sucht.

Die Mischung aus Steampunk, Liebesgeschichte und Abenteuer führt schnell in die Sparte Jugendroman, doch es ist weit mehr. Interessant und fesselnd geschrieben ist es eine Abenteuerreise ohne zuviel Liebesgedusel und mit ausreichend Abenteuer, wobei Flugdrachenphantastik nicht übertrieben, sondern fast schon vorstellbar nahegebracht wird. 

Natürlich könnte jetzt hinterfragt werden, wie sich der eine oder andere Zufall erklärt oder ob ein junger Mann dies alles umsetzen könnte. Man kann aber auch einfach die Geschichte genießen…

Fazit:

Da wird die Nacht zum Tag …

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – gehen leicht kaputt

2 – wenig funktionell

3 – ausreichend, aber ich suche nächstesmal ein anderes Produkt

4 – ja, ist ein guter Kauf

5 – wow, kaufe ich gerne erneut bei Bedarf

5 (Einschätzung) / 1 (Bewertungspunkte) = 5 also 5 Punkte