Posts in Category: Leserservice

Wenn es einen Service für Autoren gibt, warum sollte es dann keinen für Leser geben?
Das können Empfehlungen sein, als Rezensionen aber auch Lesereihenfolgen oder Musik, die im Hintergrund während des Lesens laufen könnte, denn wer liest schon einen Jugendroman und hört Rap dabei? Oder irre ich?

Werbung – Rezension zur Webcam 1080P der Firma Pasonomi

Ich werde künftig bei Videokonferenzen leiser schlürfen müssen …

Mein Test zur Webcam 1080P der Firma Pasonomi mit Stativ um 30 €

58|Webcam

Foto Privat von Stefan Wichmann

Ein Kurztest

Verpackung:

Die Verpackung ist sehr klein, aber ausreichend, die Kamera ist im Pappkarton noch einmal selbst eingepackt, um vor Kratzern zu schützen.

Die Abdeckung der Linse ist selbst aufzukleben. Dabei sollte beachtet werden, diese so aufzukleben, dass bei geöffnetem Deckel weder eines der Mikrofone abgedeckt wird, noch die (beleuchteten) Symbole verdeckt werden.

Das Scharnier des Deckels ist ausgeformt, also mit zwei kleinen Zapfen, die in kleinen Aufnahmen gelagert sind und die Schwenkbewegung des Deckels (sofern man die Linse wirklich regelmäßig verschließen sollte) voraussichtlich lange mitmachen werden.

Der Standfuß ist einfach aber funktionell, wobei es problemlos möglich ist, die Kamera bei installiertem Fuß auf dem oberen Rand des Notebookdisplays anzuklemmen. Für noch schmalere Einhängeerfordernisse kann der seitliche Schlitz genutzt werden, der, gemessen mit einer Schiebelehre, das Einklemmen bis max 2 – 2,3 mm ermöglicht.

Die Kamera wird sofort und auch ohne Neustart des Windows-PCs im Gerätemanager angezeigt, die Funktion ist aber erst nach Neustart des PCs gegeben.

Die Funktionen sowohl der Kamera als auch des Mikrofons sind für mich gefühlt besser als mit den im Notebook integrierten Möglichkeiten:

Angesteckt, bei inaktiver Skypenutzung: rote LED leuchtet.

Lautsprecher am Notebook in der Taskleiste abgeschaltet: Mikrofon der Kamera ist aus, was angezeigt wird, da die links neben der Linse angebrachte grüne LED nicht leuchtet.

Wie prüfe ich nun die Kamera?

Ich gehe in die Einstellungen eines sehr bekannten Instant-Messaging-Dienstes für Videokonferenzen, der kostenlos genutzt werden kann.

Ein einfacher Test: Ich halte die Hand einmal vor die Notebookkamera und einmal vor die USB-Kamera:

Die Handlinien werden sehr viel deutlicher von der USB-Kamera erkannt als von der integrierten Kamera.

Das Audiosignal zeigt im Vergleich zu meinem integrierten Notebook-Mikrofon in den Einstellungen des Video-Konferenz-Messenger-Dienstes ca 4 Punkte bei dem erkannten Eingangspegel mehr an, als wenn ich das integrierte Mikrofon nutze. Aber Achtung: Hier ist natürlich die Ausrichtung zu bedenken, trotzdem, auch bei Wegdrehen der Kamera zur Audioquelle war das Signal bei mir besser.

Das sind natürlich alles keine wissenschaftlichen Messungen, aber führt mich hin zu den vergebebenen 5 Punkten!

Werbung – Rezension Interreligiöses lernen

 

59|Buchcover

 

Cover mit Genehmigung des Verlages

Titel: Interreligiöses Lernen

 

Genre: Kösel-Verlag

Autor: Leimgruber, Stephan

 

Verlag: Kösel

 

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3-641-03710-9

 

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Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Um eines vorwegzuschicken: Das Fazit habe ich dreimal umgeschrieben. Ich konnte mich schlicht nicht für eine Hervorhebung entscheiden, so umfassend ist das Werk.

 

Die Vielzahl an Kapiteln zeugt von der Umfassenheit des Themas. Dies möchte ich hier nicht wiederholen. Angesprochen werden Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten, aber eigentlich zeigt es einen Weg für alle auf mit dem Ziel das gegenseitige Verständnis zu fördern und das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und unterschiedlicher Religionen zu fördern.

 

Meine Meinung:

Zugegeben mit etwas spitzen Fingern ging ich schon an das Thema heran: Interreligiöses Lernen – was soll das denn jetzt?

Da ist von Ausländeranteil, von Globalisierungsgegnern, Antiamerikanismus und muslimischen Migrantenmilieu die Rede, davon, dass sich eine bestimmte Völkerbezeichnung als antisemitisches Schimpfwort eingebürgert hat und davon das Jugendliche heutzutage eher selten an negativen Kirchenerfahrungen oder eingetrichterte Moralvorstellungen leiden sondern vielmehr offen seien für neue spirituelle Erfahrungen.

Bemängelt wird die Berichterstattung über Auseinandersetzungen die somit das Schüren eher einseitiger Eindrücke über Religionen. So werde eher über instrumentalisierte Gewaltanschläge und zuwenig über das Friedenspotential der Religionen berichtet.

Damit werde auch die Chance vertan, das Vertrauen in verschiedene Religionen aufzubauen, so ein Eintrag im Buch.

Weiter wird berichtet von der Vorreiterrolle einer Religionsgemeinschaft bei der Neubeurteilung der Weltreligionen, was in die Frage münden könnte, was sich da das Vatikanische Konzil herausnimmt, überhaupt zu beurteilen, doch das ist nicht das Thema des Buches. Eher ist es das Thema Religionsfreiheit mit dem Ziel, das Recht jedes einzelnen zu stärken, frei seinem Gewissen folgen zu dürfen und den Heilswillen Gottes für alle Menschen anzuerkennen, egal welcher Religion.

Das Buch schreibt über veränderte gesellschaftliche und kirchliche Voraussetzungen, Multikulti und neuem Bewusstsein, nutzt teils Begriffe wie kopernikanische Wende und dem Ende des Exklusivismus, möchte aber insgesamt der Konkurrenz der Weltreligionen untereinander begegnen in Zeiten der Globalisierung und Migration und bietet am Ende eines jeden Kapitels eine Zusammenfassung.

Verwiesen wird auf die missverständliche Äußerung des Papstes über den Propheten (2006) und somit indirekt auf die Notwendigkeit des interkulturellen Lernens für eine gedeihliche Zukunft aller Menschen.

 

Was für ein weiter Weg von der Verfolgung der Christen über die Verfolgung anderer durch Christen bis hin zur religiösen Offenheit, die heutzutage von allen eingefordert wird.

 

Bewertung ggf. Begründung:

Das Buch fördert nach meinem Dafürhalten sachlich und neutral das Verständnis für ein besseres Verstehen der Angehörigen anderer Religionen und Kulturen.

Dabei beleuchtet es auch Kennzeichen des Hinduismus, Neohinduismus, nutzt mancherorten Begriffe wie Hermeneutik oder Xenosophie, sodass manches zwar ggf überlesen wird, doch ist der Anhang umfangreich, bietet Materialhinweise für die Schule und den Religionsunterricht, um den Lehrauftrag hin zu mündigem und verantwortlichen Handeln zu erfüllen, der für alle gilt.

 

Fazit:

»Ohne Hintergrundwissen zu Bibel und Koran bleibt die Verständigung eher oberflächlich«, wird im Buch geschrieben, sodass dieser Lehrauftrag wohl für uns alle gilt. Das Buch ist hier ein guter Einstieg.

 

 

Buch

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben, aber teils schwierige Begriffe, etwas schwergewichtige Einleitung.

5 – wow, muss man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

 

4 + 5 (Einschätzung) / 2 (Bewertungspunkte) = 4,5 also 5 Punkte

Interview Diana Hillebrand

Interview mit Diana Hillebrand

Diana Hillebrand beim Arbeiten

58|Foto mit Genehmigung von Diana Hillebrand

Foto mit Genehmigung der Autorin von ihrer Internetpräsenz

https://www.diana-hillebrand.de/autorin/#autorenfotos

Frau Hillebrand, Sie schrieben sonst eher lustige Bücher. Ihr neues Buch handelt vom Umgang mit dem Tod. Das ist ein eher ungewöhnliches Thema für ein Kinderbuch. Woher kam Ihre Inspiration?

Ehrlich gesagt finde ich das Thema gar nicht so ungewöhnlich. Ich habe oft – auch bei meiner eigenen Tochter -erlebt, dass Kinder sich Gedanken zum Tod machen. Sie gehen da sehr viel offener mit um, als wir Erwachsene. Es war mir aber wichtig, ein Buch über den Tod zu schreiben, dass nicht traurig macht, sondern sich dem Thema ganz selbstverständlich nähert. Die Figur des Florian Tod, der als Friedhofsgärtner seine eigenen Grabsteintexte auf Vorrat schreibt, bringt die von mir gewohnte Leichtigkeit. Während meiner Recherche habe ich auch festgestellt, dass es viele Kulturen gibt, die sehr viel fröhlicher mit dem Thema umgehen. Ich möchte den Kindern (gern auch Erwachsenen) die Angst nehmen. Hannah, die Protagonistin des Buches, stellt die Fragen, die Kinder zum Thema Tod und Sterben haben. Ich stelle mir vor, dass Kinder mit ihren Eltern über das Buch ins Gespräch kommen, das wäre schön.

Sie beleuchten verschiedene Riten der Bestattung. Ist ein Kind mit dem Thema nicht eher überfordert?

Nein, das glaube ich nicht. Kinder kommen immer sehr gut klar, wenn man offene Worte findet. Natürlich habe ich mir Grenzen gesetzt. Es gab Dinge, die ich bewusst nicht im Detail in das Buch aufgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, das könnte Kinder ängstigen. So habe ich zwar erzählt, dass man sich verbrennen lassen kann. Wie das genau abläuft und wie lange es dauert, bis ein Mensch verbrannt ist, habe ich aber nicht näher beschrieben.

Im Buch hat Hannah auch eigene Gedanken niedergeschrieben. Woher kam dieser Impuls?

Ich wollte Hannahs Gedanken sehr unmittelbar darstellen. Die Leser sollen sich darin wiederfinden. Hannahs Aufzeichnungen in ihrem „Gedankenbuch“ stehen stellvertretend für die Fragen und Gefühle der Kinder, die das Buch lesen. Ich wollte einfach noch ein bisschen mehr Nähe in dem Buch erzeugen.

Der Friedhofsgärtner stutzt den Rasen mit einer Nagelschere, scheint also eher ein komischer Kauz zu sein, der Hannah das Leben nach dem Tode näherbringt. Wie kamen Sie auf diese Figur und auf die Verquickung ‚komischer Kauz‘ und ‚ernstem Thema‘?

Ich gebe schon viele Jahre Kurse für Kreatives Schreiben und weiß auch durch meine anderen Veröffentlichungen, wie wichtig die Figuren sind, die die Geschichte vorantreiben. Florian Tod zaubert den Kindern ein Lächeln ins Gesicht und bei ihm traut sich Hannah einfach alles zu fragen. Ich hatte beim Schreiben ziemlich schnell diesen „komischen Kauz“ vor Augen. Ein wenig Leichtigkeit schadet einem Buch über den Tod nicht, finde ich.

Interview Petra Teske

Interview von Stefan Wichmann mit der Buchautorin Petra Teske – 2017

Liebe Frau Teske

Autoren sind oft auf ein Genre festgelegt, wohl auch um ihre Stammleserschaft mit genügend Zeilen zu versorgen. Warum mögen Sie sich nicht festlegen?

Ich liebe es mich auszuprobieren und mag es facettenreich zu sein. Bekanntlich sind der Fantasie ja keine Grenzen gesetzt und genauso ist es bei mir. Wenn ich eine Idee bekomme, dann ist es mir vollkommen gleichgültig, in welchem Genre sie sich ansiedelt Schreiben ist meine Bestimmung und es ist für mich grenzenlos. Ich lasse mich ungern in bestimmte „Schubladen“ stecken. Natürlich habe ich meine Vorlieben, genauso wie es auch Dinge gibt, über die ich niemals schreiben würde. So vielfältig wie das Leben ist, sind es auch meine Bücher.

Woher ziehen Sie ihre Ideen?

Aus meinen Träumen und aus dem Leben selbst. Die beiden Dinge sind meine größten Inspirationsquellen. Es sind menschliche Schicksale, gesellschaftliche Probleme, aber auch Gott und die Welt, die mich inspirieren. Mit Gott und die Welt meine ich auch genau diese. Mich beschäftigt der Glaube, das Menschsein, warum alles so ist, wie es ist. Anders ausgedrückt, ich bin ständig damit beschäftig, die Rätsel der Welt und die der Menschheit zu lösen Dadurch bekomme ich viele neue Einfälle. In meinen Träumen sind mir auch schon so einige Ideen zu Büchern gekommen.

Sichern Sie sich gute Einfälle in einer Datenbank oder vertrauen Sie auf die rechte Idee zur rechten Zeit?

Sagen wir so, ich sichere mir gute Einfälle in einem meiner zahlreichen Notizbücher, die im ganzen Haus herumfliegen. Trotzdem vertraue ich absolut auf die rechte Idee zur rechten Zeit. Darum kann es bei mir tatsächlich passieren, dass ich ein Projekt mittendrin abbreche, um ein anderes Buch zu schreiben, weil die Idee einfach zu drängend ist. Das war schön öfters der Fall. Zuletzt bei meiner „Geisterclique“. Eigentlich hatte ich gerade an der Fortsetzung von „Stonehenge Tür der Götter“ geschrieben. Aber diese Idee von meinen Geistern hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Es ging nicht mehr anders und ich musste sie aufschreiben. Ich lasse mich viel von meinem Gefühl leiten.

Planen Sie ihre Projekte durch, sind also eher eine konzeptionelle Schriftstellerin oder entwickeln sich Story und Charaktere während des Schreibens?

Das Einzige, was es bei mir gibt, ist ein grober Plot. Ansonsten bin ich die absolute Gefühlsschreiberin. Verschiedene Eckpunkte der Geschichte stehen fest und dann geht es los. Meine Figuren entwickeln sich im Laufe des Romans und ich lerne sie selbst nach und nach richtig kennen. Wenn ich das fertige Buch zum ersten Mal überarbeite, kann ich erst beginnen, die Eigenschaften der Figuren anzupassen. Mit der Handlung ist es ähnlich. Ich tauche komplett in die Geschichte ein und lasse alles seinen Lauf. Dadurch entwickelt sich immer ein sehr authentischer Spannungsbogen. Bei der Überarbeitung habe ich dann allerdings mehr die „Technik“ des Schreibens im Hinterkopf. Hier prüfe ich sehr sachlich. Ist alles in der Geschichte schlüssig, zieht sich der rote Faden gut durchs Buch usw.

Wie schaut ein üblicher Arbeitstag aus?

Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich mich am Morgen zuerst um meine Kinder und den Haushalt kümmere. Danach setzte ich mich an den Laptop, lese die Passagen, die ich am Tag zuvor geschrieben habe, und knüpfe dann daran an. Ab Mittag bis zum frühen Abend steht wieder die Familie im Vordergrund. Mit vier Kindern gibt es immer eine Menge zu tun. Sobald dann am Abend Ruhe in unser Haus eingekehrt ist, mache ich mich wieder ans Schreiben.

In einem Roman stellen Sie eine Verknüpfung zu Jesus her, im Liebesroman wendet sich das Blatt durch eine Fügung. Glauben sie an Übernatürliches oder sind sie gläubig?

Ich glaube daran, dass es bestimmte Kräfte gibt, die im Leben wirken, und ich glaube ganz fest an das Gute. Ob das nun Gott oder Jesus sind, wie es uns in der Bibel nahegebracht wird, weiß ich nicht. Manche Dinge in der Bibel betrachte ich mit Skepsis und bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Aber das, was Jesus darstellt und verkörpert, finde ich ungemein wichtig. Denn er steht für all die guten Werte, die in uns Menschen verankert sind, und nach denen jeder von uns leben sollte. Er versucht uns zur Liebe und zu Gott (was für mich symbolisch als gute Kraft steht) zurückzubringen. Und genau dieses Gute ist es, was immer mehr in der Welt verloren geht. Hass, Krieg, Unterdrückung, Korruption, Leid und Elend scheinen die Herrschaft übernommen zu haben. Es fehlt an Liebe. Ich selbst habe viel Leid in meinem Leben erlebt und hätte wahrscheinlich allen Grund, bis zu meinem Tod verbittert zu sein. Immer wieder bin ich durch Phasen gegangen, in denen der Glaube an das Gute fast zerstört wurde – aber eben nur fast. Ich habe unerschütterlich daran festgehalten und irgendwo tat sich dann in der Dunkelheit immer wieder ein kleines Licht auf. Vielleicht ist es das, was man als „übernatürlich“ bezeichnen kann. Plötzlich passieren Dinge im Leben, mit denen man niemals mehr gerechnet hätte und alles fügt sich. Eigentlich bin ich ein sehr rationaler Mensch, aber mittlerweile weiß ich, dass es da etwas gibt, das uns zur Seite steht.

Sie feiern bald einen runden Geburtstag.  Welches Ziel haben sie für die nächsten 10 Jahre?

In den nächsten 10 Jahren wird sich mein Leben grundlegend verändern. Dann sind alle meine Kinder erwachsen und darin liegt mein größtes Ziel. Ich möchte sie alle gut dabei unterstützen, ihren Weg fürs Leben zu finden. Sie müssen ihre Schule abschließen und herausfinden, welchen Beruf sie erlernen möchten. Sie werden auf ihre erste große Liebe treffen und ihr Elternhaus verlassen. Dies ist sicher einer der wichtigsten Lebensabschnitte überhaupt und den möchte ich zusammen mit ihnen meistern. Das stellt auch an mich als Mutter eine große Herausforderung dar. Ein weiteres Ziel ist es, mir mit meinen Büchern etwas aufzubauen, sodass ich vom Schreiben leben kann.

Sie sind glücklich verheiratet, haben Kinder, Erfolg im Beruf, … welchen weiteren Traum möchten Sie sich im Leben erfüllen?

Ich träume davon, eines Tages am Meer zu wohnen. Von meinem eigenen Schreibzimmer aus, kann ich dann direkt aufs Wasser blicken … Ja, das wäre wirklich wundervoll. Ein eigenes Haus direkt am Meer.

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Lieber Stefan, ich möchte mich ganz herzlich bei dir für diese Interview bedanken. Es hat mir sehr viel Spaßt gemacht, die Fragen zu beantworten, und freue mich sehr darüber, dass du mich auf deinem Blog vorstellst.

Werbung Rezension: Bookman

20|ohne Cover

Titel: Bookman – Das ewige Empire

Genre: Steampunk

Zeit: Viktorianisches Zeitalter

Autor: Lavie Tidhar

Illustrator: –

Übersetzer:

Seitenzahl: 424

Verlag:  Piper

Auflage:

Veröffentlichung:

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783492702423

Story: 1

Charakterausarbeitung: 5

Hintergrund: 3

Gesamtbewertung: 2

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Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Cover:

Bunt, Bildgewaltig, sodass schon das Cover fasziniert, der Innenumschlag enthält jedoch den gleichen Inhalt. Farbig, ja, aber mehr auch nicht.

Buchbeschreibung:

Hass. Gelebt durch Anschläge. Der Bookman. Er macht sich Feinde. Beispielsweise als eine Frau stirbt. Es war die Frau von Orphan. Und dieser möchte seine Lucie rächen. Mehr noch: Als er den Bookman stellt, zeigt dieser ihm eine Möglichkeit seine Frau zurückzuholen.


Textauszug:

»Ein Dampfschiff!«, erwiderte Verne, indem er sich den Bart raufte.

Meine Meinung

Etwas verworren die Beschreibung, aber das Genre Steampunk reizte mich, verführte mich zum Kauf und ließ mich mit zunehmender Seitenzahl zäher und langsamer lesen.

Zuviel, zu verworren, diverse Protagonisten bis hin zum Nachfolger der Königsthrones. Zwar ist die Erzählweise interessant, aber dies allein trägt die Story nicht.

Der Autor:

Lavie Tidhar reiste durch die Welt, lebt heute in Laos. Er schreibt Science Fiction und gewann zahlreiche Preise.

Fazit:

Die Sprache ist schön, einfach nur schön, die Story etwas für alle, die einen Mix aus anderen Werken mögen.



Buch

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

4 + 3 (Einschätzung) / 2 (Bewertungspunkte) = 3,5 also 4 Punkte

Werbung – Rezension : Reisen und Abenteuer im Zeppelin

20|ohne Cover

Reisen und Abenteuer im Zeppelin

Kategorien: Buch-Reviews, Fluggeräte

Schlagwörter: Steampunk, Zeppelin

Veröffentlicht: 1955

Seiten: 266

Buchbeschreibung Reisen im Zeppelin, nach Tagebuchaufzeichnungen von Dr. Hugo Eckner ist ein Buch älterer Bauart, nämlich von 1955. Es wurde geschrieben von Erich Hackwitz, der die Erlebnisse von Dr. Hugo Eckener im Interview zusammentrug. Auch wenn Dr. Hugo Eckener noch vor Fertigstellung verstarb, zeigt es viele viele Erleben aus dieser Zeit des Zeppelin. Begonnen mit dem »Närrischen Graf« Herrn Zeppelin, der einfach nicht seine Idee des Zeppelin aufgeben wollte, zeigt dieses Werk nicht nur Erfahrungen…

Textauszug:

… Ich setzte voller Vertrauen in unser Schiff, es entsprach in allen Teilen den Ansprüchen, die gestellt werden mussten: und doch erfüllte mich etwas von dem Gefühl des Hasardeurs, der alles auf eine Karte setzt …

… Mit freudiger Verwunderung nahm Dr. Eckener diese Begrüßung durch den englischen Premier entgegen …

Meine Meinung:

Schon nach Umklappen des Buchdeckels zeigt eine Karte eine Skizze des Altlantischen Ozeans und ein Zeppelin UND eine Reiseroute von 1924. Schon verweilt der Leser, bis er sich durchringt weiterzublättern, vorbei an einem Bild und noch einem, sodass ein Blättern im Buch angesagt ist, zu weiteren Bildern, die das Erleben in Schwarz-Weiß begreifbarer machen und die Phantasy in die Richtung treiben, die der Wahrheit nahe kommen mag. So auch der Text, der interessant geschrieben zum Weiterlesen animiert, sich nachsinnen und begreifen ob der Umstände, Umtribe und Notwebdigkeiten dieser vergangenen Zeit. So sei auf Textausschnitte verwiesen, die eine einstimmung geben mögen.

Und so sind diese Tagebuchaufzeichnungen wirklich hervorragend zu lesen.´und bringen dem Leser »Stürme über dem Atlantik » nahe, vom »Düsteren Ausklang« berichtet und allenthalben den damaligen Pioniergeist in sich trägt. Ich ziehe meinen Hut.

Fazit:

Ein wunderbar zu lesendes Buch, voller Begriffe, die erläutert werden, voller Spannung, so man sich für einen Erfahrungsbericht interessiert.

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

5 Punkte

Werbung – Rezension: Giganten der Lüfte

20|ohne Cover

Titel: Giganten der Lüfte

Autor:

Illustrator:

Übersetzer:

Seitenzahl: 190

Verlag: 

Auflage: 2

Veröffentlichung: 1997

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 3680705954

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Giganten der Lüfte

Zeppeline haben Anfang des 1900 Jahrhunderts die Welt erobert. Vor Entwicklung der Flugzeuge, waren sie DAS Mittel oder besser gesagt die Maschine, die es vermochte Menschen und Material um den Erdball zu senden. Erst oder schon 1937 fand diese Art der Fortbewegung ein Ende. Dieses Buch hier erzählt als Bildband, zeitgenössischen Berichten von der alten Zeit, aber auch von der Auferstehung der Neuen Technologie (Zeppelin NT), die leider wieder verworfen werden musste.

Meine Meinung

Wie sah eigentlich so ein Maybachmotor aus? Und wie eine Schlafkabine?

Da gibt es poetische Luftbilder, Bilder einer Spazierfahrt von 1911, aber auch Informationen über die Amerikafahrt des ZR III von 1924. oder die zeitgenössische Beschreibung der LZ 127 »Graf Zeppelin« von R. v. Brockdorf.

Nicht einzig Bilder, sondern auch Bilder, die alle textlichen Beschreibungen unterstützen und so verdeutlichen.

Zwar ist das Buchformat unhandlich und dies nicht nur im Hinblick auf heutzutage übliche eBookreader, sondern es ist wirklich groß und schwer. Das Format ist etwas größer als DIN A 4, aber dies ist wohl auch vonnöten, um die Skizzen und Bilder gut darzubieten. So mag vielleicht das Bild eines sich rasierenden Fahrgastes auf den ersten Blick unnötig erscheinen, doch zeigt dieses Bild einen Vorläufer eines Elektrorasierers, die Waschschüssel, den Ausschnitt des Herren-Waschraumes, sodass vorstellbar wird, wie die Reise in so einem Schiff vonstattenging.

Auch Gemälde oder ein abgeschossenes Luftschiff sind dargestellt und erzählen die Geschichte der alten Entwicklung, die heutzutage leider nicht mehr weiterentwickelt werden.

In einem extra Kapitel wird der neue Zeppelin NT von 1972 vorgestellt, wobei 1972 die Anfänge, die ersten Ideen zu einer Neuauflage entstanden. Viele Skizzen, Farbfotos runden diesen Bericht ab, wobei natürlich noch der Stand von 1997 enthalten ist, als das Buch entstand.

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

5 Punkte

Werbung – Rezension: Dunkle Halunken

20|ohne Cover

Buch: Dunkle Halunken

Buchbeschreibung / Synopse

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert. Der Vagabund Dodger ist eigentlich dabei sein Einkommen zu sichern und macht sich auf in die Kanalwelt des 19. Jahrhunderts, als ihm ein Überfall in die Quere kommt. Eigentlich ist er nur Beobachter, doch fühlt er sich bemüßigt, zu helfen und einzugreifen. Sie ist schön und reich. Entsprechend wird er teils eher herablassend behandelt. Zu groß ist die Angst, dass er stehlen könne. Doch ihm widerfährt in dem Haus  auch Gutes. So macht er sich auf, den Übeltäter zu stellen. Doch dies hat ungeahnte Folgen und schon bald ist er der Gejagte.


Meine Meinung:

Wer die Geschichten von Terry Pratchett kennt, mag zuerst an die Serie »Scheibenwelt« denken, doch dies hier ist anders. Während ich persönlich eher zögerlich erneut zur Scheibenwelt greifen würde, hat mich dieses Hörbuch voll überzeugt.

Auch als der Autor Hintergrund ins Spiel bringt, ist dies weder verwerflich noch anstrengend, sondern eher bereichernd. Das Sterben des Großvaters ist gefühlvoll und doch nahe genug beschrieben, um mitfühlend seine letzten Züge zu verstehen. Auch dies lässt den Hörer (oder Leser, das Buch ist ja auch erschienen) die Welt von unserem Helden begreifen.

Die Stimme des Vorlesers vermag es die Geschichte herüberzubringen und einem den Schlaf zu rauben.

So habe ich dieses Buch im Rahmen eines Streamingdienstes angehört und eher so nebenbei hören wollen, doch ich blieb dann doch immer länger als ursprünglich geplant dabei.

Fazit: Meine Empfehlung

Bewertung:

Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal

Werbung – Rezension Hörbuch Autorenportraits

Autorenportraits Die große Edition

Autor: Gerd Westphal

Leser: Gerd Westphal

Verlag:  der Hörverlag

Auflage: (2020)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783844534863

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Redaktioneller Hinweis: Das Hörbuch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.


Klassische Literatur  bedingte entsprechende erfolgreiche Schriftsteller der jeweiligen Zeit. Doch wer waren diese Autoren, die es schafften zu ihrer Zeit einen Bekanntheitsgrade zu ergattern, der bis in die heutige Zeit fortwirkt und welche Werke oder Beiträge sind hervorzuheben?

Der Literaturkenner Gerd Westphal stellt entsprechende Hintergrundinformationen, Fakten und Beispiele zu einem Gesamtwerk zusammen, dass er auch gleich in dieser Leseung darbietet.

 

Meine Meinung

Hinter die Kulissen zu schauen kann sehr interessant sein. Dies bedingt aus meiner Sicht gut recherchierter Fakten, anschauliche Beispiele und bei einer Lesung eine gut verständliche, angenehme Stimme, die es vermag zu fesseln.

So ist hier nicht nur das zusammengestellte Werk zu bewerten, sondern auch die Umsetzung in ein hörbares Format.

Zum einen werden Hintergrundinformationen vermittelt, viel mehr aber noch Texte des jeweiligen Autoren vergangener Zeit.


Fazit:

Insgesamt gibt das Werk einen wunderbaren Überblick inklusive Autorenportraits und inklusive Querschnitt durch die Literaturgeschichte, die in Auszügen meisterhaft vorgelesen zeigen, wie Texte zu präsentieren sind.




4 Punkte


Hintergrund meiner Einschätzung:

1 – würde ich nicht nochmal hören / lesen / kaufen, ist nicht meines

2 – etwas langatmig

3 – zumindest kann man drüber nachsinnen, ist aber trotzdem nicht meines

4 – interessant, gut geschrieben.

5 – wow, einfach unterhaltsam, bzw kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal




Review zum Finanzamt

Meine Erfahrung mit dem Finanzamt ...

Ich muss schon sagen. Das ist echter Service.
Meine ersten Erfahrungen machte ich vor Jahren mit dem Finanzamt, als nach Abgabe meiner Steuererklärung ein Mitarbeiter vor meiner Tür stand und Unterlagen einsehen wollte. Ich hatte damals ein Gewerbe angemeldet und damit muss man wohl rechnen. Wir haben ein nettes Gespräch gehabt, der Mitarbeiter hat mir dann sogar noch aufkommene Fragen beantwortet und die, die mir schon vorher immer wieder mal durch Hirn gefleucht waren und alles war gut.
Jetzt, Jahre später, betreibe ich zwar aus Zeitgründen das Gewerbe nicht mehr, aber der Umstieg auf Elster Online warf doch eine Frage auf. Im ersten Step machte ich meine Steuererklärung „old School“, also mit dem lokal installierbaren Elsterformular. Da ich die Datenübernahme in mein Elster nicht nachvollziehbar hinbekam, blieb ich vorerst noch bei dem alten Verfahren. Erst im Nachhinein rief ich einfach mal wieder beim Finanzamt an, sprach mein Problem an und fragte nach der richtigen Vorgehensweise. Die Beratung am Telefon war nett, der Mitarbeiter gab sich redlich alle Mühe und ich fühlte mich schon jetzt gut betreut. Auch als meine Frage etwas in die Tiefe ging, wimmelte er mich nicht ab. Im Gegenteil: Wir tauschten uns aus, erörterten das Problem und er stellte mich durch zu einem weiteren Mitarbeiter, der ebenfalls aufgeschlossen war für einen fragenden Mitbürger. Auf Nachfrage gab er mir sogar seine Durchwahl, falls weitere Fragen auftauchen würden.
Ich fühlte und fühle mich gut betreut und gut beraten, habe auch beim Finanzamt in Berlin und in Saarlouse gute Erfahrungen mit den Mitarbeitern gemacht und kann nur sagen „Daumen hoch“ egal ob in Berlin, Oranienburg oder beim Bundeszentralamt für Steuern.
Von daher kann ich nur sagen: Das ist echter Service, die Mitarbeiter nehmen sich Zeit und helfen weiter...