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Cover

Weites Land, grüne Wiesen, so könnte der Blick aus einem Internat ausschauen. Von Spannung und einem geheimnisvollen Geschehen ist noch nichts zu sehen.


Inhalt und Aufteilung des Buches

Die Handlung selbst hat das interessante Thema eines Schülers zum Inhalt, der seine geliebte Welt verlassen muss und auf ein Internat geschickt wird. Im Verlaufe der Handlung werden die Fragen geklärt, warum er die Chance hat dieses zu besuchen. Leider wird die Geschichte etwas zu sachlich-neutral erzählt. Fakt an Fakt reihen sich etwas hölzern, wobei dies zu Beginn, im Flugzeug, kurz besser wird. Erste Begegnungen mit der neuen Welt, das Kennenlernen der Freunde und Situationen, beispielsweise wo die Hauptfigur ungeschickt auf einen Baum klettert und Angst hat, sich zu blamieren erinnern eher an einen Bericht als an ein Abenteuer. Dies gilt auch für die Haupthandlung rund um das Geheimnis. Viel besser als Gefühle werden Gegenden und Gebäude beschrieben, fast schon unspektakulär der Einschub um den Judo-Wurf, der etwas unrealistisch scheint. Sportler wenden meiner Beobachtung nach Kampftechniken im realen Leben nicht einfach mal aus nichtigem Grund an.


Schnell wird klar, dass der Autor auch zugrundeliegende Vorgeschichten der Protagonisten einbetten möchte. Dies erfolgt durch Zeitsprünge, die ihrerseits auf Geschehen ‚ein paar Monate zuvor‘ eingehen. Erst ist der Protagonist in der Jetztzeit, dann geht es Jahre zurück, um zu erklären woher die Freundschaft zwischen dem späteren Vater und seinem alten Bekannten herrührt, dann kommt der Anruf, der 2 Jährige wird übergeben, es kommt der Sprung 9 Jahre weiter ... ja, der Leser kann folgen, aber nicht jeder wird es mögen. Bei manchen neuen Kapiteln mag sich der Leser fragen, in welcher Zeit das Geschehen angesiedelt ist, denn nicht immer ist eine Zeitangabe vorausgeschickt. Trotzdem ist der Gesamthandlung gut zu folgen. Dies mag an kursiv gehaltenen Hervorhebungen oder Fettdruck liegen, der leider nicht durchgängig für ‚Sondertexte‘ durchzieht. Für Begriffe wie A-Levels der Kinder oder Kin-Ball gibt es keine Erläuterungen.

Rückblicke wie auf den Tod eines Vaters oder auf die Schuhe vom ersten Tag am Internat führen zu weiteren Zeitsprüngen, die im Nachhinein Fakten erklären. So verwundert es nicht, wenn bei Telefongesprächen auch erst im Nachhinein erwähnt wird, dass die Lauthörenfunktion eingeschaltet war.


Wenige Schreibfehler zieren den Text (Schulbücher die gebracht und nicht gebraucht sind,...), wenngleich dies als Flüchtigkeitsfehler des Autoren abgetan werden kann und durchaus im tragbaren Bereich liegt. In den Schlussbemerkungen geht der Autor darauf ein, dass er sich nicht an übliche Zeichenregeln und Zahlenangaben hält, da er diese unlogisch findet.


Fazit

Die eigenen Formatierungsregeln des Autoren stören aus meiner Sicht den Lesefluss. Auch das Geschehen wird zu distanziert beschrieben. Die Schwierigkeiten, beispielsweise auf einen Baum zu klettern oder jemanden mit einer Hand hochzuheben, reichen nicht aus, um wirklich Spannung aufkommen zu lassen. Das Geheimnis um den Protagonisten und sein Gefühlsleben in seinem neuen Leben werden nicht tief genug ausgeleuchtet.

Rezension zum Buch: Lord Breakingshams Geheimnis

Übersicht

Titel

Lord Breakingshams Geheimnis














Autor











Frank W. Werneburg

(Foto von ihm bereitgestellt)


Verlag

Tolino media


ISBN

ISBN des Taschenbuches:

978-1-517-11198-4


Auch als EBook erhältlich

 

Erschienen 2015


Seitenanzahl: > 290

(Je nach Einstellung)


Ext Link:

Zu Rezensionen, nähere Informationen und Kontaktmöglichkeit über diesen Link:

LordBreakingham.wordpress.com


An diesem Buch scheiden sich die Geister! Für manchen zu sachlich,  für andere genau richtig!  Siehe auch Rezensionen anderer Plattformen  (über den Link der Autorenhomepage …)