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Angenehmes Wachwerden mit der WakeApp GmbH


Literiki ist ein Dienst der Firma WakeApp GmbH, der Sie über das Handy zur gewünschten Zeit weckt. Nun, das kann jeder Wecker auch. Das Besondere ist, dass Sie mit einer Kurzgeschichte geweckt werden, die zum Schmunzeln anregt. Statt blechernem Weckerrasseln oder ungewissen Radiolauten bietet die Weck-App das angenehme Wachwerden mit gewünschtem Content.


Ich durfte nicht nur Inhalte beisteuern, sondern führte ein Interview mit der Geschäftsführerin:

 

Frau Hoegger, Sie bieten mit Ihrem Dienst Literiki einen Weckdienst an. Wie kann ich mir den Ablauf für den Kunden vorstellen?

Sobald die App auf dem Markt ist, kann sie ganz normal gekauft werden. Die ersten 3 Beiträge sind gratis. Dann kann das Abonnement gekauft werden. Mit diesem Download bekommen die Nutzer 90 Beiträge auf ihre App gespeichert. Damit ist eine weitere Internetverbindung für die App bis zum nächsten Download überflüssig.


Sicherlich ist der Kunde morgens noch schläfrig und möchte seine Morgengeschichte noch einmal komplett hören. Kann er dies tun?

Selbstverständlich kann die Geschichte so oft gehört werden wie man will. Aber nur an diesem einen Tag.


Und wenn er seinen Wecker weiterstellen möchte?

Die App ist sehr simpel: Mit dem Weck-Symbol kann eine beliebige Weckzeit eingestellt werden, damit hat es sich.


Kann der Kunde aus einem Kontingent oder aus einem bestimmten Genre wählen?

Nein, die Geschichten werden einzig der Jahreszeit oder auch an gewisse Tage angepasst. Adventsgeschichten sind nun mal in der Adventszeit am passendsten und Sommergeschichten gehören nicht in den Herbst.


Bieten Sie neben 3 Minutengeschichten auch längere an?

Bis jetzt noch nicht. Ich trage mich mit einem weiteren Projekt, das dann Folgegeschichten anbietet. Aber eben: Die Nutzer sollen geweckt werden. Was länger dauert birgt die Gefahr, dass man wieder einschläft, auch wenn die Geschichten toll sind.


Sind die ‚Weckrufe‘ eigentlich standardisiert oder haben die Autoren und Sprecher freie Hand bei der Umsetzung?

Jein – der Umfang ist auf mehr oder weniger 2000 Zeichen beschränkt. Zu Beginn setzte ich den Rahmen bei 3 Sprechminuten an, da bekam ich aber lange Geschichten einfach rasend schnell gelesen. Das ging also nicht, deshalb gab mir eine Autorin den Tipp mit den 2000 Zeichen. Mit der Begrüssung zum Tag und dem Schluss wird’s dann etwas 3Minuten. Unterdessen musste ich auch noch eine Art Klang oder Gong einbauen, denn als ich die Beta-Version testete, erschrak ich ziemlich, als plötzlich eine Stimme neben mir gesprochen hatte. Der Klang weckt also bereits etwas und man kann sich auf die Stimme freuen. Der Klang bleibt aber nebensächlich.


Es kann also durchaus vorkommen, dass ein Sprecher ein kleines Hörspiel mit verstellter Stimme und mit Nebengeräuschen erzeugt, während ein anderer allein auf seine Stimme setzt?

Wieder Jein: Es gibt wenige Beiträge mit 2 Stimmen oder mit einem dramatischen Echo. Jemand hat auch Kaffee eingeschenkt, das ist hübsch, aber ich will das in einem gewissen Rahmen belassen.


Theoretisch könnte ein Sprecher also auch singen oder summen und auf der Gitarre spielen, wenn es in den Text passt?

Theoretisch ja, aber es muss den Hörern ein Schmunzeln entlocken, also lieber nicht.


Einen Dienst wie WakeAPP auf die Beine zu stellen ist mit viel Arbeit verbunden. Das Konzept ist zu schreiben, die Technik bereitzustellen und Programmierer und Autoren sind zu finden. Wie sind Sie an diese Mammutaufgabe herangegangen?

Ich hatte die Idee und teilte diese in einem Rundschreiben an verschiedene Autorenverbände mit. Leider hatte ich Pech mit der ersten App-Version, welche ja am 1. September hätte starten sollen. Die Programmierung musste an eine andere Firma vergeben werden und das dauert halt wieder, was sehr belastend ist. Unterdessen kann man die geplanten und angekündigten Beiträge wenigstens täglich auf der Homepage www.literiki.com anhören.

Auch das Erstellen einer Homepage habe ich mir etwas zusammengestohlen. Zum Glück hat mir aber später mein neuer Grafiker gute Tipps gegeben und sobald die App online ist, wird auch die neue Homepage etwas professioneller daherkommen.

Mammutaufgaben erkennt man oft erst im Rückblick. Momentan nehme ich eins nach dem anderen und freue mich auf den Start.


Was war Ihr erster Schritt, um das Projekt auf die Reise zu bringen?

Ich musste Ansprechpartner finden und suchte v.a. Adressen von Autorenverbänden. Diese haben dann ihre Mitglieder über mein Vorhaben in Newsletters informiert, womit der Kontakt erstellt war. Aber viele neue Autoren kamen über Hinweise ihrer Kollegen.


Hatten Sie von vornherein die Idee deutschsprachige Autoren weltweit zur Mitarbeit einzuladen?

Weltweit? – wenigstens im deutschen Sprachraum! Die Schweiz hat zu wenig Autoren, die sich an einem solchen Projekt beteiligen wollen, ich habe einige interessante Absagen bekommen. Da bieten sich natürlich Österreich und Deutschland an. Da die Produktionskosten konstant sind (pro Tag ein Beitrag plus Bearbeitung und Verwaltung), lohnt es sich schon, eine grössere Nutzergemeinschaft anzuwerben.


Welche Technik benötigen Sie, um den Dienst aufrechtzuerhalten?

Ich brauche einen Server und ich brauche Audioprogramme, die mir helfen, die verschiedenen Audioqualitäten wenigstens auf etwa dasselbe Lautstärkenniveau zu bringen.


Die neue Homepage habe ich mit einem Blogsystem erstellt. Geholfen hat mir ein Grafikbüro und für die Erstellung der App eine Firma aus Zürich.



Reicht hier ein Entwicklerarbeitsplatz für die APP und die Anmeldung bei einem App-Anbieter?

Die Anmeldung der App war je nach App-Anbieter relativ einfach oder auch etwas komplizierter. Ich als Greenhorn musste über Dinge Fragen beantworten, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt und was sie tun. Mir wurde aber zum Glück von den Helplines sehr gut geholfen – aber eben: Mammutarbeit sieht man erst im Nachhinein.


Nicht alle Autoren sprechen ihre Texte auch selbst ein. Haben Sie einen festen Stamm an Sprechern oder kann sich jeder bewerben?

Ja, ich habe einen ehemaligen Arbeitskollegen Bertolt Specker, der neben der Arbeit als Berufsschullehrer auch in Theatern mitspielt oder Stücke liest. Er war von Anfang an begeistert und lieh mir seine wunderbare Stimme. Ebenso Regine Weingart, welche in St.Gallen mit ihrem Partner ein Kleintheater betreibt. Sie ist gebürtige Österreicherin und las vor allem österreichische Texte. Und schliesslich meine Tochter Priska, welche auch sehr schön liest und sich als Studentin damit einen Bazen verdienen konnte. Aber eigentlich mag ich es, wenn die Autoren selber lesen, es ist abwechslungsreicher.

Von daher haben nebst den drei Stammsprechern auch einige Autoren Texte gesprochen. Hier sei vor allem Heike Hartmann-Heesch erwähnt, weiter Johannes Harstick und Christoph Hassel. Einige Autoren ließen ihre Texte ebenfalls von jemand anderem lesen.


Wie stellen Sie die Qualität der Texte und der Audiodaten sicher?

Das ist schwierig. Zuerst entscheidet mein Bauch: wenn ich schon bei der Lektüre des Textes nicht mindestens schmunzeln muss, dann wird das nix. Allerdings halte ich das Spektrum an Humor bewusst weit. Nicht alle Menschen finden dasselbe lustig und ab und zu gibt’s auch wirklich schräge Texte, die durchaus ihren Reiz haben.

Die Qualität der Aufnahmen werde ich in Zukunft besser beobachten müssen, das habe ich erst jetzt beim Bereitstellen für den Server realisiert, wie wichtig das ist.

Die Qualität wurde aber mit der Zeit besser, da auch die Autoren Erfahrungen sammelten. Alle der mehr als 110 Autorinnen und  Autoren haben sich mit mir in dieses Abenteuer gestürzt, für uns alle war das neu – aber wir lernen schnell!


Was ist Ihr nächster Schritt? Planen Sie weitere Dienste?

Sobald der Verkauf der App so gut läuft, dass ich die Autorenkosten wenigstens wieder habe (mein Lohn wird wohl eher im Ideellen liegen) werde ich mit meiner Cousine in New York dasselbe in den USA machen. Sie wird mir die Texte aussortieren und „verkaufen“, denn Humor in einer Fremdsprache zu beurteilen ist extrem schwierig. Das wird aber noch dauern. Ich weiß aber, dass es Leute gibt, die sich jetzt schon auf die Literiki-e freuen!


Wie bucht der Kunde Ihren Dienst?

Mit dem Download bei AppStore oder PlayStore für Androidgeräte.


Kann das Abo jederzeit beendet werden?

Das Abo läuft 90 Tage pro Download.


Frau Hoegger, ich danke Ihnen für das Interview.

Ich danke Ihnen ebenfalls und wünsche den zukünftigen Nutzern von Literiki viel Spass!


Zum Autor:

Stefan Wichmann (Wic) veröffentlicht Rezensionen in diversen Blopgportalen und war Mitherausgeber der Portale Religion/Ethik in einem Blog betreffs Schulmaterial im Bildungsbereich. Von ihm erschienen mehrere Fachbücher, Lyrik und Belletristik.

Unterstützende Firmen für die Dienste von Literiki:


Sénic AG Motion Design in St.Gallen


DuDa Group in Zürich

Blogsystem der Webseite von Literiki:

WordPress

Die App wurde von Literiki bei Google Play und Apple angemeldet.

Interview mit der Geschäftsführerin des Weckdienstes Literiki


Sprecher sind unter anderem auch im Kleintheater Parfin de Siecle tätig.

Werbeblöcke:

(Um nicht in den Verdacht einer Schleichwerbung zu kommen sind diese für Sie extra ausgewiesen. )


Serverhoster von Literiki:

Metanet.ch

Folgende Texte von Stefan Wichmann wurden bei WakeApp angenommen:

 

- Kai Nelust:

kleiner Feigling


- Kai Nelust: Sternschnuppen




Info:

Der lange Freibereich hier ist wohl nötig, um diese Seite auch auf Smartphones vollständig anzuzeigen.


Das Logo darf mit Genehmigung des Anbieters veröffentlicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter der Adresse:


Externer Link:

http://www.literiki.com